Welche Matratze bei Allergien?

Welche Matratze bei Allergien

Eine Allergie lässt die Betroffenen in der Regel sehr leiden und resultiert nicht selten Juckreiz der Haut, Tränen der Augen sowie einem erhöhten Niesreiz. Leider werden die Allergiesymptome vor allem im Schlafzimmer durch Hausstaub und Milben noch einmal gefördert. Die Folge ist eine verminderte Schlafqualität sowie eine erhöhte Sensibilität. Wir verraten dir in dem folgenden Ratgeber, welche Matratzen sich für Allergiker besonders eignen und worin sich die einzelnen Typen grundlegend unterscheiden.

So wirkt sich deine Matratze auf das Schlafklima aus

Fast jeder dritte Deutsche ist Allergiker, wobei vor allem die Hausstauballergie besonders oft unter den Betroffenen vertreten ist. Insbesondere die Ausscheidungen von Hausstaubmilben verschlimmern die allergischen Beschwerden zusätzlich und setzen sich vor allem in der Matratze besonders hartnäckig fest. Kein Wunder, denn die warme Umgebung sowie der sich in der Matratze absetzende Schweiß bilden optimale Bedingungen für die kleinen Tierchen. Daher ist es keine Seltenheit, dass Allergiker vor allem nachts immer wieder durch Husten oder Juckreiz aufwachen. Doch auch chemische Substanzen sowie andere Schadstoffe, die bei der Fertigung der Matratze zum Einsatz kommen, begünstigen die quälenden Allergiesymptome. Daher sollten Allergiker in jedem Fall eine Matratzenart wählen, die ein für die Milben ungünstiges Klima erzeugt, sodass die Tierchen gar nicht erst in die Versuchung kommen, sich zu vermehren.

Welche Matratzen sollten Allergiker wählen?

Das Angebot an Matratzen ist sehr groß, sodass es nicht immer ganz einfach ist, einen optimalen Überblick zu behalten. Wenn es jedoch um die Wahl eher anti-allergenen Matratze geht, so spielt vor allem der Aufbau der Matratze eine entscheidende Rolle.

Kaltschaummatratzen – ideal für Allergiker

Kaltschaummatratzen ermöglichen ein besonders ausgewogenes Schlafklima und sind daher die erste Wahl für Menschen mit Allergien. Durch die grobporige Beschaffenheit des Kaltschaums wird die Luftzirkulation unterstützt und Feuchtigkeit gezielt nach außen transportiert. Entscheidend ist jedoch, dass die Kaltschaummatratze einen möglichst dichten Matratzenkern besitzt, sodass Milben keine Chance haben, sich im Inneren festzusetzen.

Diese Matratzen eignen sich gut für Allergiker

 
Hersteller/ModellSchlummerparadiesRavensbergerAM Qualitätsmatratze
TopsellerBeliebtTÜV zertifiziert
Preis
139,00 €*
129,90 €*
279,00 €*


Eigenschaften
TypKaltschaumKaltschaumKaltschaum
Anzahl Zonen777
HärtegradH2-H3H1-H2H2-H3
Raumgewicht40kg/m330kg/m3k.A.
Gesamthöhe19 cm17 cm20 cm
Bezug waschbar60°C60°C60°C

Übrigens: Auch bei einer Kaltschaummatratze solltest du nicht auf einen antibakteriellen und atmungsaktiven Bezug verzichten, da dieser den Effekt der Matratze zusätzlich unterstützt.

Latexmatratzen für Allergiker – besonders wohltuend dank antibakterieller Eigenschaften

Latexmatratzen zeichnen sich durch besonders antibakterielle Materialeigenschaften aus, die sich als wahre Wohltat für jeden Allergiker erweisen. Zudem ist das verwendete Naturlatex außerordentlich atmungsaktiv, sodass sich keinerlei Feuchtigkeit ansammeln kann. Wichtig ist, dass ausschließlich Naturlatex zum Einsatz kommt, da synthetisches Latex meist mit Chemikalien und Schadstoffen versetzt ist, die die Allergiesymptome verschlimmern können.

Unser Tipp: Um die Luftzirkulation der Latexmatratze zu verstärken, empfehlen wir dir, zusätzlich einen luftdurchlässigen und atmungsaktiven Bezug zu nutzen.

Federkernmatratzen – atmungsaktiv, jedoch nicht für Allergiker geeignet

Federkernmatratzen besitzen im Inneren kleine Metallfedern, die eine besondere Stützkraft sowie eine optimale Anpassungsfähigkeit gewährleisten. Zwar bieten Federkernmatratzen aufgrund ihrer zahlreichen Luftkanäle im Inneren ein sehr gutes und für die Milben unattraktives Klima – allerdings setzen sich viele Milben besonders gerne in den kleinen Leerräumen innerhalb der Federnkernmatratze fest. Weiterhin kommen bei Federkernmatratzen oftmals Tierhaare bei der Verarbeitung zum Einsatz, die ebenfalls allergische Reaktionen auslösen können.

Fazit

Keine Frage, mit der richtigen Matratze kannst du das Risiko von allergischen Reaktionen erheblich minimieren. Zusätzlich empfehlen wir dir den Kauf von besonders atmungsaktiver Bettwäsche, die du nach Möglichkeit einmal pro Woche bei 60 Grad in der Waschmaschine reinigen solltest. Natürlich sollte auch die Matratze regelmäßig gereinigt werden. Auch ein regelmäßiges Lüften und Wenden der Matratze sowie eine milde Raumtemperatur von 18 bis 20 Grad tragen zur Vorbeugung von der allergiebedingten Symptomatiken bei. Abschließend solltest du darauf achten, deine Matratze möglichst in einem Intervall von 7 bis 10 Jahren zu wechseln, da sich auch bei höchster Hygiene zunehmend Staub und Milben in der Matratze niederlassen.

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